Verkehr in und um Blankenburg

Viele Blankenburger und Blankenburgerinnen sind auf ihr Auto angewiesen, um zur Arbeit zu kommen, um ihre Kinder zur Kita zu bringen oder um zum Einkaufen zu fahren. Sie wissen, dass es – je nach Uhrzeit – extrem lange dauert, um aus Blankenburg raus oder wieder nach Hause zu kommen. Das ist der tägliche Stau.

Der tägliche Stau an der Doppelkreuzung Krugstege/Pflasterweg/Bahnhofstraße bleibt uns noch auf Jahre erhalten, weil die beiden Kreuzungen erst beim Neubau der Häuser des ‚Blankenburger Südens‘ von einander getrennt werden sollen.

Gegen den täglichen Stau auf dem Weg in die Stadt würde uns in Blankenburg auch die ‚Verkehrlösung Heinersdorf‘ helfen. Die umfasst neue Straßen um die Kreuzung in der Mitte von Heinersdorf herum (Netzelemente N1 und N2) und eine neue Straße nach Pankow (Netzelement N4). An dieser Verkehrslösung wird seit Jahren geplant. Aber der Baubeginn ist nicht absehbar.

Die Webseite des Senats (‚Verkehrlösung Heinersdorf‚) spricht u. a. davon, dass „die Umsetzung des Netzelementes N4 … im Zusammenhang mit der weiteren Planung zur Erschließung des Blankenburger Südens erfolgen“ soll. Das bedeutet, dass sich am täglichen Stau in Blankenburg auch in den kommenden Jahren nur sehr wenig bis nichts ändern wird.

Das hilft schon heute gegen die täglichen Stau

Wenn man sich fragt, was eigentlich besser ist, wenn man in Heinersdorf vor der roten Ampel an der Doppelkreuzung steht – zehn Autos im Stau vor Ihnen oder zehn Leute, die auf dem Rad an Ihnen vorbeifahren – ist die Antwort leicht: Je weniger Autos vor einem stehen, desto schneller kommen Sie an!

Daher muss eine gute Verkehrspolitik für Blankenburg darauf ausgerichtet sein, die Staus nicht länger, sondern kürzer zu machen. Das ist unter dem CDU/SPD-Senat aber nicht der Fall. Im Gegenteil! Dessen verfehlte Politik lässt vielen nämlich gar keine andere Wahl, als mit dem Auto zu fahren. Denn die S- und U-Bahnen sind so unzuverlässig wie nie zuvor und der Bau von Radwegen kommt nicht voran.

Beispiel Radverkehr:

Es gibt viele Menschen, die gerne öfter mit dem Rad fahren würden. Bewegung ist nämlich gesund. Weil es in Blankenburg und Umgebung aber zu wenige sichere Radwege gibt, entscheiden sie sich häufig lieber für die Sicherheit und fahren mit dem Auto. Das macht die Autoschlangen im Nordosten länger statt kürzer.

… und alle stehen länger im täglichen Stau.

Beispiel S- und U-Bahn:

Viele Menschen wollen und müssen morgens einfach pünktlich zur Arbeit. Das wird für sie aber immer schwerer, weil S- und U-Bahnen in Berlin noch nie so unzuverlässig wie heute waren.

Das liegt nicht etwa an den Mitarbeitenden von S- und U-Bahn. Die leisten enorm viel für die Allgemeinheit. Schuld sind oftmals fehlende Fahrzeuge, fehlende Mitarbeitende und unzählige Wartungsmängel. Leider ist die U-Bahn, für die der Berliner Senat unmittelbar die Verantwortung trägt, mittlerweile genauso unzuverlässig wie die S-Bahn.

Die S- und U-Bahnen sind früher zuverlässig und pünktlich gefahren, und zwar in beiden Teilen der Stadt. Warum soll das dann eigentlich heute nicht mehr möglich sein?

Wer zu oft „Die Abfahrt des Zuges verzögert sich wegen Verzögerungen im Betriebsablauf“ hört und zu spät zur Arbeit erscheint, kommt um den Kauf eines Autos – Kosten hin oder her – nicht mehr herum. Wenn alle mit dem Auto fahren, dann verlängert auch jedes weitere Auto die Schlange an der Ampel vor Ihnen.

… und alle stehen länger im täglichen Stau.

Die Politik des Senats ist das Gegenteil von Wahlfreiheit. Das ist vielmehr ein faktischer Zwang zum Auto, den viele Menschen gar nicht wollen. Wem das egal ist, weil er oder sie selbst nicht mit der Bahn fährt, übersieht, woraus der tägliche Stau im Nordosten besteht: Nämlich aus Autos!

Da das Straßennetz im Nordosten Berlins kurzfristig nicht ausgebaut wird, ist es meines Erachtens im Interesse von allen, wenn wir uns alle für einem zuverlässigen Nahverkehr und einen sicheren Radverkehr einsetzen.

Denn nur dann können diejenigen, die sich lieber zur Arbeit fahren lassen, mit der Bahn fahren und diejenigen, die sich vor dem Büro an der frischen Luft bewegen wollen, mit dem Rad fahren.

Nur echte Wahlfreiheit für Bahn und Rad macht Berlin mobil!

Das ist derzeit nicht der Fall. Denn der Senat bekommt die Probleme bei den Bahnen nicht in den Griff. Und der Ausbau des Radwegenetzes kommt nicht voran. Das lässt uns alle nur noch viel länger im Stau stehen.

Statt die Probleme konkret anzugehen, schwadroniert der Senat von Magnetschwebebahnen und verspricht immer neue teure U-Bahnen, für die weder Senat noch Bund genug Geld haben. Das ist kein Regieren, sondern Stillstand! Die Stau-Politik des Senats muss bei der Wahl am 20.09.2025 abgewählt werden.

Dafür will ich mich für Blankenburg einsetzen

Ich werde mich dafür einsetzen, dass

-> der Stau-Doppelkreuzung Krugstege/Pflasterweg/Bahnhofstraße zeitnah entzerrt wird,

-> die S-Bahn wieder so zuverlässig wird, wie sie es viele Jahrzehnte lang war,

-> die ‚Verkehrlösung Heinersdorf‘ zügig realisiert wird,

-> sichere Radwege eine echte Wahlfreiheit bei den Verkehrsmittels für alle bieten und

-> wir einen sauberen und sicheren S-Bahnhof mit Parkmöglichkeiten für Ihr Rad und Ihr Auto bekommen.

Denn nur so wird der tägliche Stau für uns alle kürzer.

Sie haben die Wahl! Am 20.09.2026 wird in Berlin gewählt!

Zu guter Letzt:

Die längste Verspätung, die ich bisher beobachtet habe, war 46 Minuten.

Was haben Sie schon auf unserer S-Bahnlinie S2 erlebt? Schreiben Sie es mir! Und senden Sie mir dazu gerne Fotos, wenn Sie sie haben, damit ich sie hier posten kann.

Lassen Sie uns auch gerne gemeinsam überlegen, was wir in Berlin tun müssen, damit die S-Bahn wieder so pünktlich und zuverlässig wird, wie sie es so viele Jahrzehnte lang für uns war.